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WinHex/X-Ways Forensics: Infos zur Installation
Diese Informationen sollen Ihnen helfen, Ihre
Installation von WinHex/X-Ways Forensics anzupassen oder die
Installation auf mehreren Rechnern zu automatisieren (bspw. in einem Netzwerk).
Bitte beachten Sie die
Lizenzvereinbarung und die Anzahl der von Ihnen erworbenen Lizenzen .
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| Betriebssysteme |
WinHex und X-Ways Forensics können
ausgeführt werden unter Windows 2000/XP/2003 Server/Vista/2008 Server/7,
sowohl 32 Bit als auch 64 Bit. Unter Windows 2000 und 98/Me wurde die
Software seit Jahren nicht mehr getestet, und Kompatibilität mit Windows
98/Me ist im Laufe der Zeit seit v12/v13 nach und nach
verlorengegangen. Die letzte unter Windows
3.1x ausführbare Version war v7.54. Ältere Versionen sind auf Anfrage für
registrierte Benutzer verfügbar. |
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| System-Optimierung |
WinHex/X-Ways Forensics/X-Ways
Investigator sind definitiv nicht ressourcenhungrig! Sie können diese
Programme auf alten Rechner unter Windows 2000 ausführen, mit nur 256 MB RAM
und 1 GB freiem Plattenspeicher. Mit bloßen 512 MB RAM können Sie bereits
Dateisysteme mit rd. 5 Millionen Dateien öffnen und analysieren!
Im folgenden finden Sie Tips für höchste
Performanz, in loser Reihenfolge:
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Je höher die Prozessortaktung, desto
besser.
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2 Prozessorkerne sind besser als 1, 4
besser als 2, in vielen Situationen.
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Verwenden Sie eine 64-Bit
Windows-Version. Wenn Sie eine 32-Bit-Version haben, führen Sie Windows
mit dem /3GB-Schalter aus.
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Verwenden Sie > 4 GB RAM. 4 GB können
in einem 64-Bit-Windows direkt adressiert werden, 3 GB in einem
32-Bit-Windows.
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Innerhalb der o. a. Grenzen gilt: Je
mehr RAM, desto größere Datei-Überblicke werden unterstützt
(Volumes mit vielen Dateien). Unter Bedingungen mit nicht ausreichendem
Arbeitsspeicher, lassen Sie XWF weniger Daten im Speicher halten
(s. Optionen des Datei-Überblicks).
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Auf einem Terminal-Server mit mehreren
Benutzern sind noch mehr Prozessorkerne und mehr RAM sinnvoll.
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Speichern Sie Fälle und Images nicht
auf derselben Platte.
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Verwenden Sie schnellere Platten, mit
höherer Datenübertragungsrate und schnellerem Zugriff.
-
Speichern Sie Images auf einem RAID
statt auf einer Platte, für höhere Übertragungsraten.
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Formatieren Sie Ihre eigenen
Partitionen mit NTFS, nicht FAT.
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Verzichten Sie auf
NTFS-Verschlüsselung (EFS) und NTFS-Kompression.
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Verwenden Sie größere Cluster (z. B.
16 KB oder mehr) für die Partition, auf der Sie Images speichern.
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Verwenden Sie keine komprimierten
.e01-Evidence-Files, die von anderen Tools als X-Ways Forensics erzeugt
wurden (vermeiden Sie normale oder starke Komprimierung).
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Verzichten Sie auf einen aktiven
Viren-Scanner im Hintergrund wenn möglich.
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Wählen Sie nicht alle Dateitypen zum
Carven (Datei-Header-Signatur-Suche) aus, wenn es nicht erforderlich
ist.
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Für parallele Suchen verwenden Sie bei
Bedarf die GREP-Syntax statt der einfachen Jokerzeichen-Option.
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Für die Indexierung wählen Sie nicht
mehr Zeichen und keine kürzeren oder längeren Wörter aus als absolut
notwendig. Lassen Sie keine Teilworte indexieren, wenn es nicht absolut
notwendig ist.
-
Defragmentieren Sie als allererstes
die zu untersuchenden Festplatten. Halt, das war nur ein Scherz!
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| Unterschiede zwischen WinHex und
X-Ways Forensics, Parallelbetrieb der beiden Programme |
WinHex und
X-Ways Forensics haben eine gemeinsame Code-Basis. X-Ways Forensics bietet unzählige
zusätzliche Features gegenüber WinHex mit einer Specialist-Lizenz. Wenn
Sie eine Lizenz für X-Ways Forensics
haben, können Sie alternativ mit derselben Lizenz (und demselben Dongle) auch
WinHex verwenden. Beide Programm arbeiten dann mit dem vollen forensischen
Funktionsumfang und sind identisch bis auf
die folgenden Unterschiede:
- Die Benutzeroberfläche von WinHex (winhex.exe)
identifiziert sich immer als WinHex, die von X-Ways Forensics
(xwforensics.exe) als X-Ways Forensics. Die Programmhilfe und das
Benutzerhandbuch verwenden allerdings zumeist statisch "WinHex".
- winhex.exe ist optional als separater Download für
Benutzer von X-Ways Forensics verfügbar. Wenn Sie winhex.exe zu einer
Installation von X-Ways Forensics hinzufügen, müssen die Versionen
übereinstimmen, was sichergestellt ist, wenn beide zur gleichen Zeit
heruntergeladen wurden.
- In X-Ways Forensics werden Datenträger, interpretierte
Image-Dateien, virtueller Arbeitsspeicher und physischer RAM-Speicher
ausschließlich schreibgeschützt (im View-Modus) geöffnet, um forensisch
sicheres Arbeit zu gewährleisten, bei dem keinerlei Veränderung von
Beweisen geduldet wird. Dieser strenge Schreibschutz in X-Ways Forensics
stellt sicher, daß die Original-Asservate nicht versehentlich verändert
werden können, was vor Gericht von wesentlicher Bedeutung sein kann. Nur
wenn Sie nicht von strengen Regeln gebunden sind und/oder aggressiver
vorgehen möchten (weil z. B. ein Bootsektor repariert werden soll), können
Sie WinHex statt X-Ways Forensics ausführen. Mit WinHex können Sie
Datenträgersektoren editieren, ganze Datenträger oder freien Speicher oder
Schlupfspeicher sicher überschreiben (wipen).
- Die WinHex API kann
nur zusammen mit WinHex verwendet werden.
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| Setup-Programm |
Es ist nicht
unbedingt erforderlich,
WinHex/X-Ways Forensics mit dem beigefügten Programm setup.exe zu installieren.
Dieses Installationsprogramm kopiert lediglich die mitgelieferten Dateien (und alle
.whs-Dateien, die es findet) in das Zielverzeichnis, stellt die gewünschte Sprache
(Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch, Italienisch oder Portugisisch) ein und erzeugt
eine Verknüpfung im Startmenü. Alle übrigen Grundeinstellungen werden von winhex.exe/xwforensics.exe
selbst vorgenommen.
Allerdings wird empfohlen, das Setup-Programm zu
verwenden, wenn Sie eine existierende Installation updaten, damit Sie gewarnt
werden, falls die neue Version die existierenden Lizenzcodes nicht mehr akzeptiert, bevor
die voll funktionsfähige Installation tatsächlich überschrieben wird. |
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| Konfigurationsdatei |
Die Datei winhex
[Benutzername].cfg
wird von WinHex/X-Ways Forensics automatisch erzeugt, sollte bei
Programmstart keine Konfigurationsdatei existieren. Das Einfügen des
Benutzernamens (ab v13.2 SR-5) ermöglicht es, daß verschiedene Benutzer sich
dieselbe Installation teilen können, dabei aber individuelle Einstellung behalten.
Wenn eine Datei winhex.cfg existiert (d. h. ohne Benutzername), so
wie es bis zur Version 13.2 SR-4 der Normalfall war, wird diese Datei für
alle Benutzer verwendet, die keine individuelle .cfg-Datei haben. Wenn gar
keine Konfigurationsdatei gefunden wird, wird die Konfiguration mit teils
sprachabhängigen Standardwerten initialisiert. Die voreingestellte Sprache ist Englisch.
Um WinHex/X-Ways Forensics dazu zu zwingen, die Initialisierung mit einer anderen Sprache
vorzunehmen, erzeugen Sie einfach eine leere Datei mit einem der Namen winhex.ger,
winhex.fr, winhex.esp, winhex.ita oder winhex.por im
Installationsverzeichnis.
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| Konfiguration über
lokale Registry |
Alternativ
kann jeder Benutzer eine individuelle Konfiguration (eigene voreingestellte
Verzeichnisse für Fälle und Image-Dateien und andere Einstellungen) in
seiner System-Registrierung haben. Auf diese Weise wird das Verwendung der
winhex*.cfg-Dateien komplett vermieden.
Erzeugen Sie dazu lediglich eine leere Datei namens winhex.rgt
im WinHex-Verzeichnis. Wenn diese Datei beim Programmstart gefunden wird, liest WinHex die
Konfiguration aus der lokalen Registry. Sollte der Registry-Schlüssel noch nicht
existieren, versucht WinHex als nächstes eine existierende Datei winhex
[Benutzername].cfg im
Installationsverzeichnis zu lesen. Falls diese Datei ebenfalls nicht existiert, startet WinHex
mit den Grundeinstellungen. In jedem Fall speichert WinHex die Konfiguration in
der lokalen
Registry, wenn die Datei winhex.rgt bei der Programmbeendigung vorgefunden wird.
Die Konfiguration über die Registry existiert seit
WinHex v9.5. |
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| Zugehörige Dateien |
Die folgenden Dateien sind
für die korrekte Funktion erforderlich:
- winhex.exe/xwforensics.exe (die ausführbare Anwendung)
- external.dll (wird benötigt für einige Arten des direkten
Festplatten- bzw. Diskettenzugriffs)*
- psapi.dll (wird nur für den RAM-Editor unter Windows NT/2000/XP
benötigt)*
- hi.dll (wird nur für die Bilderansicht benötigt, wird nur mit
X-Ways Forensics geliefert, bis v13.7)*
- DevIL.dll (wird nur für die Bilderansicht benötigt, wird nur mit
X-Ways Forensics geliefert, seit v13.7)*
- Chinese.dat, Chinese2.dat (wird für das for the
Chinese user interface only, seit v13.7)*
- index*.txt (in X-Ways Forensics für die
Indexierung verwendet)
- zlib1.dll (seit v13.7)
- zip.dll (wird nur für Behandlung von Archiven benötigt, wird
nur mit X-Ways Forensics geliefert, seit v11.7)*
- rar.dll (wird nur für Behandlung von RAR-Archiven benötigt,
wird nur mit X-Ways Forensics geliefert, seit v11.7)*
- zip.exe (wird nur zum Archivieren von Fällen benötigt, wird
nur mit X-Ways Forensics geliefert, seit v12.8)*
- hash.dll (wird nur zur
schnelleren Hash-Berechnung benötigt, wird mit X-Ways
Forensics geliefert, ist für WinHex separat hier
herunterladbar, erfordert eine professionelle Lizenz oder höher, verfügbar seit v12.9)*
- m.dat (nur in X-Ways Forensics)
- nfi.exe (nur v9.7 bis v10.7)
- dialogs.dat (enthält Dialog-Informationen, alle Sprachen)
- language.dat (enthält Standardtexte, alle Sprachen)
- EBCDIC.dat (Unterstützung für den EBCDIC-Zeichensatz, seit
v9.26)*
- timezone.dat (Unterstützung für flexible
Zeitzonen-Interpretation, seit
v12.8)*
- winhex.hlp, winhex.cnt (englische Programmhilfe)*
- winhex-d.hlp, winhex-d.cnt (deutsche Programmhilfe)*
- winhex-f.hlp, winhex-f.cnt (französische
Programmhilfe)*
- File Type Signatures.txt (Dateitypdefinitionen für Datenrettung
nach Typ, seit v11.2)*
- File Type Categories.txt (Kategoriedefinitionen für die
Kategorieansicht, wird nur mit X-Ways Forensics geliefert, seit v11.5)*
- Reg Report [Keys].txt (Definitionen für die
Registry-Berichtsfunktion, wird nur mit X-Ways Forensics geliefert, seit v11.5)*
- *.tpl (diverse Beispiel-Schablonen)*
- *.whs (diverse Beispiel-Skripte, seit v10.0)*
*Dateien mit einem Stern sind nicht erforderlich, wenn die angegebene
Funktionalität nicht benötigt wird. |
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Viewer-Komponente,
Hash-Datenbank |
Die
Viewer-Komponente muß separat
heruntergeladen und entpackt werden. Standardmäßig wird sie in einem
Unterverzeichnis namens \viewer unterhalb des Installationsordners erwartet
(seit v12.1).
Eine Hash-Datenbank wird nicht mitgeliefert. Standardmäßig wird
eine interne Hash-Datenbank im Unterverzeichnis \HashDB unterhalb des
Installationsordners erwartet.
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MPlayer
Forensic Framer |
Das Programm
MPlayer kann seit
v14.8 in X-Ways Forensics und X-Ways Investigator zum Anschauen von und zur
Bilderextraktion aus Video-Dateien verwendet werden. Standardmäßig wird es in einem
Unterverzeichnis namens \mplayer unterhalb des Installationsordners erwartet.
Das separate Codec-Package sollte ins Unterverzeichnis \codecs der
MPlayer-Installation extrahiert werden.
Alternativ kann dsa Programm
Forensic Framer zur
Bilderextraktion verwendet werden. Es enthält MPlayer. |
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| Erforderliche Dateien, die nicht
enthalten sind |
Für die Verwendung der
WinHex API (WinHex 10.1 und später) in einer Programmiersprache wie C/C++, Pascal oder
Visual Basic werden einige weitere Dateien benötigt. Details
Für direkten Zugriff auf CD-ROM Sektoren unter Windows
9x/Me muss das ASPI-Interface installiert sein (wnaspi32.dll). Diese Datei ist
auf der Windows-Setup-CD verfügbar. Allerdings sollte sie auf den meisten
Windows-Installationen bereits existieren.
WinHex benötigt keine bestimmte Version von comctl32.dll.
WinHex ist nicht von der Anwesenheit irgendwelcher Laufzeitbibliotheken abhängig
(z. B. msv*.dll). |
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| Festplatten editieren |
Sektoren einer Festplatte
zu editieren/schreiben erfordert unter Windows NT/2000/XP/Vista/7 Administratorrechte. Unter Windows 9x/Me
gibt es keine Einschränkungen. Under Windows Vista/7 muß WinHex dazu
explizit als Administrator ausgeführt werden. Das bloße Einloggen in Windows
als Administrator genügt in diesen Windows Versionen nicht mehr! |
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| Bart's PE Builder |
Dieses Paket enthält alle notwendigen Konfigurationsdateien
und Anleitungen für die Integration von WinHex/X-ways Forensics in BartPE.
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